Dienstag, 26. Februar 2008

Mir fällt gerade auf, dass ich es komisch finde, wenn jemand sagt, er macht etwas für Gott.
Ab wann macht man was für Gott?
Woher weiß man das man es für Gott macht?
Ist es manchmal nur so daher gesagt?

Mir geht es glaub ich in erster Linie um Sachen, für die man als Christ eine Rechtfertigung zu brauchen meint, und der Sache dann durch Gott einen Sinn gibt.

Versteht ihr was ich meine?

Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Find ich jetzt auch komisch. Ich kann mich aber auch nicht erinnern wann ich sowas das letzte mal gehört hab....hm
Was kann man denn überhaupt für Gott machen??
Deine zweite Frage ist cool. Woher weiss man es? Klasse. Man kann es nicht wissen. Oder? Wer entscheidet denn wann ich was mache und ob es Gott "dienlich" ist?
Da kann man ja auch die Frage nach dem freien Willen stellen. Tue ich es bewusst? Werde ich gelenkt, und wenn ja muss ich es zulassen mich lenken zu lassen?
Kann jemand der Gott nicht kennt etwas für ihn tun und wenn ja wie ist das möglich?
Aber ich denke da bin ich auf einem ganz anderen Weg als du raus wolltest oder? :o)

Welche "Sachen" meinst du denn da konkret?

misstee hat gesagt…

Ne, ich finde deine Antworten super, bringen mich noch mehr zum Nachdenken.
Ich meine so Sachen, dass man alles für Gott machen "muss". Wie zum Beispiel wenn man Spaß hat, einfach so, das Gott da schon irgendwie drin vorkommen muss, sonst ist der Spaß ja oberflächlich. Oder in die Disko gehen. Oder anderen Menschen helfen.
Oder klassisches Beispiel: Wenn man Musik macht oder hört, dann sollte die auch möglichst christlich sein. Dass Gott sich aber oft wahrscheinlich mehr über richtig gute säkulare Musik freut ist da eine andere Sache.