Ich merke in letzter Zeit immer mehr, dass es nach dem auseinanderpflücken und verwerfen genauso wichtig ist, festzuhalten was man noch oder wieder glaubt.
Daher meine Frage:
Was glaubt ihr wieder oder immer noch?
Ich glaube zum Beispiel, dass Gott die Erde erschaffen hat und mit uns Menschen etwas zu tun haben möchte.
Dienstag, 9. September 2008
Sonntag, 7. September 2008
Oliven, Güte und der Himmel
Auf der Insel wo Oliven und Tsatsiki wachsen, bin ich über einen schönen Vers gestolptert.
Beziehungsweise ist mir erst im Laufe der Zeit klar geworden, was er bedeutet.
"Deine Güte, Herr reicht soweit die Wolken ziehen,
soweit der Himmel ist deine Wahrheit".
Wir haben den Vers immer als Lied zum Abendabschluss gesungen, irgendwann wußte ich dann auch dass er bei Psalm 36,6 steht.
Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant, dass Gottes Güte und Wahrheit für uns Menschen eigentlich nicht fassbar sind.
Wir können nicht beurteilen, wem Gott gegenüber gütig ist.
Es ist nur sehr wahrscheinlich, dass es weit mehr Menschen sind als wir uns vorstellen können.
Wir können auch nicht behaupten, dass wir mit unserer Art zu Glauben die Wahrheit gefunden haben.
Ich kann sagen, dass ich an Gott glaube, und dass dieser Glaube in meinem Leben Sinn macht und ihm Sinn gibt.
Ich weiß auch, dass diese Art zu glauben für viele sehr befremdlich ist.
Mir ist im Nachhinein klar geworden, dass meine ursprüngliche Motivation zu glauben eher fragwürdig war.
Ein Glaube, der vor allen Dingen von der Angst vor der Hölle geprägt ist.
Weil man glaubt, dass man das Leben nicht alleine auf die Reihe bekommt.
Mir wird immer klarer, dass das ein Anfang sein kann, aber meiner Meinung nach muss es dann weitergehen.
Wie die Kinder werden ist ein Aspekt, wenn man den Glauben nicht rational fassen kann.
Aber danach sollte der Glauben erwachsen werden, selbständig und vor allen Dingen lebensbejahend.
Wer sich Jesus in der Bibel genauer anguckt, wird sich irgendwann fragen, ob das der gleiche Jesus ist, von dem in den verstaubten Kirchen und Köpfen vieler Christen die Rede ist.
Beziehungsweise ist mir erst im Laufe der Zeit klar geworden, was er bedeutet.
"Deine Güte, Herr reicht soweit die Wolken ziehen,
soweit der Himmel ist deine Wahrheit".
Wir haben den Vers immer als Lied zum Abendabschluss gesungen, irgendwann wußte ich dann auch dass er bei Psalm 36,6 steht.
Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant, dass Gottes Güte und Wahrheit für uns Menschen eigentlich nicht fassbar sind.
Wir können nicht beurteilen, wem Gott gegenüber gütig ist.
Es ist nur sehr wahrscheinlich, dass es weit mehr Menschen sind als wir uns vorstellen können.
Wir können auch nicht behaupten, dass wir mit unserer Art zu Glauben die Wahrheit gefunden haben.
Ich kann sagen, dass ich an Gott glaube, und dass dieser Glaube in meinem Leben Sinn macht und ihm Sinn gibt.
Ich weiß auch, dass diese Art zu glauben für viele sehr befremdlich ist.
Mir ist im Nachhinein klar geworden, dass meine ursprüngliche Motivation zu glauben eher fragwürdig war.
Ein Glaube, der vor allen Dingen von der Angst vor der Hölle geprägt ist.
Weil man glaubt, dass man das Leben nicht alleine auf die Reihe bekommt.
Mir wird immer klarer, dass das ein Anfang sein kann, aber meiner Meinung nach muss es dann weitergehen.
Wie die Kinder werden ist ein Aspekt, wenn man den Glauben nicht rational fassen kann.
Aber danach sollte der Glauben erwachsen werden, selbständig und vor allen Dingen lebensbejahend.
Wer sich Jesus in der Bibel genauer anguckt, wird sich irgendwann fragen, ob das der gleiche Jesus ist, von dem in den verstaubten Kirchen und Köpfen vieler Christen die Rede ist.
Donnerstag, 28. August 2008
Freiheit
Nicht das Beliebige, sondern
das Rechte tun und wagen
nicht im Möglichen schweben,
das Wirkliche tapfer ergreifen
nicht in der Flucht der Gedanken,
allein in der Tat ist die Freiheit.
Tritt aus ängstlichem Zögern
hinaus in den Sturm des Geschehens,
nur von Gottes Gebot
und deinem Glauben getragen,
und die Freiheit wird deinen Geist
jauchzend empfangen.
Dietrich Bonhoeffer
das Rechte tun und wagen
nicht im Möglichen schweben,
das Wirkliche tapfer ergreifen
nicht in der Flucht der Gedanken,
allein in der Tat ist die Freiheit.
Tritt aus ängstlichem Zögern
hinaus in den Sturm des Geschehens,
nur von Gottes Gebot
und deinem Glauben getragen,
und die Freiheit wird deinen Geist
jauchzend empfangen.
Dietrich Bonhoeffer
Sonntag, 10. August 2008
Geheimnisse des Glaubens
Teil 1:
Der Heiligenschein
Dieser leuchtende Kranz ist eine sehr raffinierte und praktische Erfindung von Gott.
Da Gott den Menschen einen freien Willen gegeben hat, steht es eben diesen zur Wahl, ob sie Gott an einem Ort dabei wünschen oder nicht.
Nun ist es ziemlich schwierig wenn ein paar Menschen Gott einladen und andere wiederum nicht.
Wie sollte das gehen?
Um dieses Problem zu lösen schuf Gott den Heiligenschein, um sich punktgenau auf die Menschen zu verteilen die ihn eingeladen haben.
Der Heiligenschein
Dieser leuchtende Kranz ist eine sehr raffinierte und praktische Erfindung von Gott.
Da Gott den Menschen einen freien Willen gegeben hat, steht es eben diesen zur Wahl, ob sie Gott an einem Ort dabei wünschen oder nicht.
Nun ist es ziemlich schwierig wenn ein paar Menschen Gott einladen und andere wiederum nicht.
Wie sollte das gehen?
Um dieses Problem zu lösen schuf Gott den Heiligenschein, um sich punktgenau auf die Menschen zu verteilen die ihn eingeladen haben.
Mittwoch, 6. August 2008
Das Problem mit der Sünde
Ja, es gibt Sünde.
Sünde ist etwas was mich von Gott trennt.
In erster Linie aber ist es etwas, was zwischen mir und dem Mitmenschen schief gegangen ist.
Daher ist es eigentlich selbstverständlich, dass man diese zwischenmenschlichen Angelegenheiten klärt.
Das machen sogar Nichtchristen.
Was mich bzw. uns nervt ist dieses ewige Sündenabscannen, was man den falsch gemacht haben könnte, wo wieder ein Riss zwischen Gott und mir entstanden sein könnte.
So was macht einen wahnsinnig.
Ich bin eher davon überzeugt, dass der heilige Geist einem durch das Gewissen oder was auch immer klar macht, wenn etwas schief läuft.
Und wie ich Gott kenne, ist er der letzte, der einem die Pfanne auf den Kopf haut, weil man einen Fehler gemacht hat. Oder noch besser, der einen bestraft, obwohl er ins Herz guckt und sieht, dass man sich bemüht.
Gott ist viel lockerer, als es einem die ganzen tausend Seelsorgebücher und christlichen Ratgeber immer vermitteln.
Nur würde das bedeuten, dass man viel mehr selber in der Verantwortung steht.
Und ob man das will, ist natürlich eine andere Sache.
Sünde ist etwas was mich von Gott trennt.
In erster Linie aber ist es etwas, was zwischen mir und dem Mitmenschen schief gegangen ist.
Daher ist es eigentlich selbstverständlich, dass man diese zwischenmenschlichen Angelegenheiten klärt.
Das machen sogar Nichtchristen.
Was mich bzw. uns nervt ist dieses ewige Sündenabscannen, was man den falsch gemacht haben könnte, wo wieder ein Riss zwischen Gott und mir entstanden sein könnte.
So was macht einen wahnsinnig.
Ich bin eher davon überzeugt, dass der heilige Geist einem durch das Gewissen oder was auch immer klar macht, wenn etwas schief läuft.
Und wie ich Gott kenne, ist er der letzte, der einem die Pfanne auf den Kopf haut, weil man einen Fehler gemacht hat. Oder noch besser, der einen bestraft, obwohl er ins Herz guckt und sieht, dass man sich bemüht.
Gott ist viel lockerer, als es einem die ganzen tausend Seelsorgebücher und christlichen Ratgeber immer vermitteln.
Nur würde das bedeuten, dass man viel mehr selber in der Verantwortung steht.
Und ob man das will, ist natürlich eine andere Sache.
Nachtrag zu "Liebe Gott, deinen Nächsten, wie dich selbst"
Ursprungspost von Februar 08:
Wie kann man Gott lieben?
Fragen über Fragen...
Die Kommentare könnt ihr selber noch mal da nachlesen, aus dem letzten hat sich ein reger Mailwechsel entwickelt, aus dem ich hier einen kleinen Auszug reinstellen werde:
Das Fundament ist schon gelegt (Jesus Christus), ihr glaubt doch an Ihn.
Nun seht nur noch zu wie ihr darauf baut...ihr braucht keine Antworten mehr, sondern ihr müsst bauen.
Ihr habt das Ziel schon erreicht (Jesus Christus), jetzt lauft den Weg des Evangeliums und seht zu das ihr nicht fallt.
(Ich bin mir sicher, dass weder Himmel noch Gewalten euch trennen können, von der Liebe Jesu)
Ihr sollt euch nicht auf eine bestimmte Art verhalten, sondern euer Verhalten bestimmen lassen von der Liebe (Jesus Christus)
Ihr sollt euch entscheiden, jeden Tag, für den Weg, die Wahrheit und das Leben (Jesus Christus).
Gott hat bereits seinen Sohn gesandt um zu zeigen, von welcher Art seine Liebe ist, wozu noch Postkarten?
Er hat uns auch klare Aussagen gegeben, was wir zu tun haben, wenn wir wollen ( keine Marionetten).
Sondern Entschiedene Nachfolger, wir wollen ja nicht mehr, was die Welt will, sondern was Gott will.
von Mathias aus Hannover
Wie kann man Gott lieben?
Worin zeigt es sich im Alltag ?
Was gibt es für spirituelle Formen?
Wie ist das bei euch?
Die Kommentare könnt ihr selber noch mal da nachlesen, aus dem letzten hat sich ein reger Mailwechsel entwickelt, aus dem ich hier einen kleinen Auszug reinstellen werde:
Das Fundament ist schon gelegt (Jesus Christus), ihr glaubt doch an Ihn.
Nun seht nur noch zu wie ihr darauf baut...ihr braucht keine Antworten mehr, sondern ihr müsst bauen.
Ihr habt das Ziel schon erreicht (Jesus Christus), jetzt lauft den Weg des Evangeliums und seht zu das ihr nicht fallt.
(Ich bin mir sicher, dass weder Himmel noch Gewalten euch trennen können, von der Liebe Jesu)
Ihr sollt euch nicht auf eine bestimmte Art verhalten, sondern euer Verhalten bestimmen lassen von der Liebe (Jesus Christus)
Ihr sollt euch entscheiden, jeden Tag, für den Weg, die Wahrheit und das Leben (Jesus Christus).
Gott hat bereits seinen Sohn gesandt um zu zeigen, von welcher Art seine Liebe ist, wozu noch Postkarten?
Er hat uns auch klare Aussagen gegeben, was wir zu tun haben, wenn wir wollen ( keine Marionetten).
Sondern Entschiedene Nachfolger, wir wollen ja nicht mehr, was die Welt will, sondern was Gott will.
von Mathias aus Hannover
Sonntag, 3. August 2008
Geh mal wieder demonstrieren... Rätsel
Angeregt durch Matthes' coolen Beitrag ("Geh mal wieder auf die Straße, geh mal wieder demonstrieren") hab ich hier ein Video für euch:
Eine berühmte antikapitalistische deutsche Band der 70er Jahre ist in eine WDR-Talkshow eingeladen. Und handelt, statt zu diskutieren. Zur Nachahmung empfehlen würde ich es eher nicht, aber lustig ist es auf jeden Fall. :-)
Und hier kommt unser Rätsel: Wer mir sagen kann, um welche Band es sich handelt und wie ihr Manager heißt, der hier so spektakulär den Tisch zertrümmert, bekommt von mir einen Kuchen mit Schoko Crossies obendrauf.
Eine berühmte antikapitalistische deutsche Band der 70er Jahre ist in eine WDR-Talkshow eingeladen. Und handelt, statt zu diskutieren. Zur Nachahmung empfehlen würde ich es eher nicht, aber lustig ist es auf jeden Fall. :-)
Und hier kommt unser Rätsel: Wer mir sagen kann, um welche Band es sich handelt und wie ihr Manager heißt, der hier so spektakulär den Tisch zertrümmert, bekommt von mir einen Kuchen mit Schoko Crossies obendrauf.
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