Mittwoch, 24. Februar 2010

Eisdiele tragisch im Worldwideweb verschollen keiner kann sie finden.
Was ist mit dem leckeren Eis?
Tragisch....

Dienstag, 15. Dezember 2009

"Man soll nicht aus alter Gewohnheit glauben,
nicht aus Angst vor dem Tode,
nicht für alle Fälle, nicht deshalb,
weil jemand uns zwingt und in Schrecken versetzt,
nicht auf Grund von humanistischen Grundsätzen,
nicht deshalb, um die Seele zu retten oder um originell zu sein.
Man soll glauben aus dem einfachen Grund, weil es Gott gibt."

Abram Terz

Montag, 13. Juli 2009

Erkenntnis der letzten Wochen:

Mir ist meine Gemeinde wichtig.
Freundschaften.
Gemeinschaft.
Das Gefühl nicht alleine zu sein.
Und verstanden.
Manchmal ist das dann wichtiger als der persönliche Geschmack.

Montag, 6. Juli 2009

Mit gefällt mir besser als für.

Und Rätsel find ich auch manchmal besser als Antworten.

Samstag, 13. Juni 2009

Ich glaube

Glauben ist eine merkwürdige Mischung aus Entscheidung und Erfahrung.
Zumindest geht es mir gerade so.

Freitag, 12. Juni 2009

Zum Nachdenken

Die spirituelle Dimension

Ich selbst habe keine Zweifel daran, dass es diese Dimension gibt, in der die Ereignisse meines Lebens in einem anderen Licht erscheinen. Ich habe auch keinen Zweifel, dass sie für die große Mehrheit der Menschen erfahrbar ist. Ich bin weiterhin überzeugt, dass es heilsam ist, sich gelegentlich dieser Dimension bewusst zu werden. Es ist allerdings sehr subjektiv, welche Vorstellungen jemand entwickelt, welche Worte er benutzt, um diese Dimension zu benennen: Gott oder Ewigkeit oder höhere Macht oder Licht oder Liebe? Oder ganz anders?
Wer diese höhere Macht außerhalb seines Selbst anerkennt, kommt in sein menschliches Maß zurück. Und das wird ihm guttun.
Aus: Detlef Wendler, Wie du bist, ist es gut. © Verlag Kreuz, Stuttgart 2008

Dienstag, 9. Juni 2009

Erkenntnis des Tages

Viele Wege führen nach rom, aber nur einer ist meiner.
Reimt sich und ist trotzdem wahr und deswegen nicht leichter.
Aber irgendwie auch beruhigend.

Sonntag, 7. Juni 2009

Die Reise zum Kern gestaltet sich schwieriger als erwartet. Zumindest fällt es mir leichter zu definieren was ich nicht mehr glaube, als das ich neue Wege für mich finde.
Wie schon erwähnt ist der Weg zurück keine Option, es geht einfach nicht.

Montag, 1. Juni 2009

Allahs Comicstars


Ich hab mich ja schon länger gefragt, ob wir Christen eigentlich die einzige Religion sind, die ihren Glauben kommerziell so dermaßen pervers ausschlachten.
Ich erwähne mit dezentem Gruseln z.B. die diversen Kawohl-Poster, oder auch "Das Gebet des Jabez für Frauen/Manager/Säuglinge/Staubsaugervertreter... etc." und den inzwischen 3592948576. christlichen Ratgeber.
Bis hin zu Absurditäten wie dem Tischgebete-Toaster oder "Die Bibel-Diät - Abnehmen mit der Bibel"...

Toppen kann uns auf diesem Gebiet bestimmt niemand. Jetzt endlich bekommen wir aber Konkurrenz - und zwar aus dem islamischen Lager: Hier kommt die erste islamische Comicserie "The Ninety-Nine"! Die Serie hat nicht weniger als 99 (!) Helden - Teenager, die je eine bestimmte Super-Fähigkeit besitzen und damit je einen der 99 Namen Allahs verkörpern (z.B. "Der Starke", "Der Wegweiser", "Das Licht").

Find ich irgendwie cool. Lustig auf jeden Fall. Bei jesus.de steht ein interessanter Artikel darüber.

Ein kurzer Ausschnitt daraus:
"Jugendliche in der arabischen Welt brauchen ihre eigenen, hausgemachten, Helden", erklärte [der Comiczeichner] Al-Mutawa dem Radiosender "Deutsche Welle". "Ich habe mich am Koran orientiert und an den multikulturellen, positiven Botschaften, die ich dort finden konnte", sagt der 37-Jährige. Großzügigkeit, Weisheit, Mitgefühl seien zwar islamische, aber zugleich universelle Werte, die jeder seinen Kindern vermitteln wolle. Dass seine Superhelden religiösen Prinzipien entsprechen, ist für ihn nichts besonderes: "Alle westlichen Superhelden verkörpern biblische Archetypen. Auch wenn die weiteren Geschichten ohne Religion auskommen, sind diese biblischen Bezüge doch ganz entscheidend."

Spannend, oder?

Montag, 6. April 2009

Quote of the day

Once you openend the door, there´s no way back.

Sonntag, 2. November 2008

Taufe duch Tauchen

Heute wurden die Täuflinge der nächsten Woche vorgestellt.
Und abgesehen davon, dass sie alle noch ziemlich jung sind, hab ich mir mal wieder die Frage gestellt, wofür die Taufe überhaupt gut ist.
Als Bestätigungszeichen macht es ja noch Sinn, aber ich finde, dass dieses Zeichen ziemlich hoch gehängt und überbewertet wird.
Die Taufe ist ein Symbol, mehr nicht. Man könnte auch ein anderes Symbol wählen, meiner Meinung nach. Einen Baum pflanzen oder so.
Durch die Taufe passiert keine magische Verwandlung, und es macht die Person nicht zu einem heiligeren Menschen.
Und da ich die Taufe so einordne, finde ich die Baptistenregelung mit Mitgliedschaft durch Taufe irgendwie ziemlich ausgrenzend.
Aber Ausgrenzung ist wieder ein ganz anderes Thema.

Samstag, 1. November 2008

Das Gegenteil von Mut, in unserer Gesellschaft, ist nicht Feigheit sondern Anpassung

Freitag, 17. Oktober 2008

Heilige Lieder

Es gibt eine Reihe von Liedern, die ich als heilig empfinde. Die muss ich mir ab und zu anhören, um lebendig zu bleiben. Die gehen mir tief unter die Haut, in meinen Körper, und berühren dort den Punkt, wo meine Seele liegt. Dann spüre ich die Heiligkeit des Lebens, die Schönheit eines verwundeten Daseins, die ungebrochene, strahlende Kraft der zerkratzten Hoffnung.

"Liebesbrief" von Thomas D. ist so ein Lied. Es ist eins der Lieder, die für mich eine tiefe, reine Schönheit ausstrahlen, bei denen ich mich innerlich aufrichte und wo ich mich für einen Moment als heroische Kämpferin für die Liebe fühle. Als "Trotzdem"-Sagerin.

Wer das genauso wie ich empfindet: Hier ist es. Tür zu, Augen zu, zurücklehnen und aufsaugen.



Habt ihr Lieder, bei denen es euch ähnlich geht? Freue mich über viele Video- oder Audiofiles und Gedanken dazu...

Donnerstag, 11. September 2008

The Merton Prayer


MY LORD GOD, I have no idea where I am going. I do not see the road ahead of me. I cannot know for certain where it will end. Nor do I really know myself, and the fact that I think I am following your will does not mean that I am actually doing so. But I believe that the desire to please you does in fact please you. And I hope I have that desire in all that I am doing. I hope that I will never do anything apart from that desire. And I know that if I do this you will lead me by the right road, though I may know nothing about it. Therefore I will trust you always though I may seem to be lost and in the shadow of death. I will not fear, for you are ever with me, and you will never leave me to face my perils alone.

- Thomas Merton, "Thoughts in Solitude"

K 21 Blog

Guckt mal vorbei, ich hab ein paar Sachen gepostet.
Und scheut euch nicht mitzumachen.

http://www.kirche-21.de/?page_id=10

Dienstag, 9. September 2008

Wir beten,
denn beten bedeutet, sich zu sammeln,
Klarheit zu gewinnen,
sich zu erinnern und erinnern zu lassen.

Wir beten,
denn beten bedeutet,
Wünsche zu haben für diese Welt,
laut und leise unsere Hoffnung zu äußern,
und menschlich zu werden vor Gott.

Christina Brudereck

Was glaubt ihr eigentlich?

Ich merke in letzter Zeit immer mehr, dass es nach dem auseinanderpflücken und verwerfen genauso wichtig ist, festzuhalten was man noch oder wieder glaubt.
Daher meine Frage:
Was glaubt ihr wieder oder immer noch?
Ich glaube zum Beispiel, dass Gott die Erde erschaffen hat und mit uns Menschen etwas zu tun haben möchte.

Sonntag, 7. September 2008

Oliven, Güte und der Himmel

Auf der Insel wo Oliven und Tsatsiki wachsen, bin ich über einen schönen Vers gestolptert.
Beziehungsweise ist mir erst im Laufe der Zeit klar geworden, was er bedeutet.
"Deine Güte, Herr reicht soweit die Wolken ziehen,
soweit der Himmel ist deine Wahrheit".
Wir haben den Vers immer als Lied zum Abendabschluss gesungen, irgendwann wußte ich dann auch dass er bei Psalm 36,6 steht.
Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant, dass Gottes Güte und Wahrheit für uns Menschen eigentlich nicht fassbar sind.
Wir können nicht beurteilen, wem Gott gegenüber gütig ist.
Es ist nur sehr wahrscheinlich, dass es weit mehr Menschen sind als wir uns vorstellen können.
Wir können auch nicht behaupten, dass wir mit unserer Art zu Glauben die Wahrheit gefunden haben.
Ich kann sagen, dass ich an Gott glaube, und dass dieser Glaube in meinem Leben Sinn macht und ihm Sinn gibt.
Ich weiß auch, dass diese Art zu glauben für viele sehr befremdlich ist.
Mir ist im Nachhinein klar geworden, dass meine ursprüngliche Motivation zu glauben eher fragwürdig war.
Ein Glaube, der vor allen Dingen von der Angst vor der Hölle geprägt ist.
Weil man glaubt, dass man das Leben nicht alleine auf die Reihe bekommt.

Mir wird immer klarer, dass das ein Anfang sein kann, aber meiner Meinung nach muss es dann weitergehen.
Wie die Kinder werden ist ein Aspekt, wenn man den Glauben nicht rational fassen kann.
Aber danach sollte der Glauben erwachsen werden, selbständig und vor allen Dingen lebensbejahend.
Wer sich Jesus in der Bibel genauer anguckt, wird sich irgendwann fragen, ob das der gleiche Jesus ist, von dem in den verstaubten Kirchen und Köpfen vieler Christen die Rede ist.

Donnerstag, 28. August 2008

Freiheit

Nicht das Beliebige, sondern
das Rechte tun und wagen

nicht im Möglichen schweben,
das Wirkliche tapfer ergreifen

nicht in der Flucht der Gedanken,
allein in der Tat ist die Freiheit.

Tritt aus ängstlichem Zögern
hinaus in den Sturm des Geschehens,

nur von Gottes Gebot
und deinem Glauben getragen,

und die Freiheit wird deinen Geist
jauchzend empfangen.

Dietrich Bonhoeffer

Sonntag, 10. August 2008

Geheimnisse des Glaubens

Teil 1:
Der Heiligenschein

Dieser leuchtende Kranz ist eine sehr raffinierte und praktische Erfindung von Gott.
Da Gott den Menschen einen freien Willen gegeben hat, steht es eben diesen zur Wahl, ob sie Gott an einem Ort dabei wünschen oder nicht.
Nun ist es ziemlich schwierig wenn ein paar Menschen Gott einladen und andere wiederum nicht.
Wie sollte das gehen?
Um dieses Problem zu lösen schuf Gott den Heiligenschein, um sich punktgenau auf die Menschen zu verteilen die ihn eingeladen haben.