Gestern beim Grillen kam die Frage, was uns von den Menschen unterscheidet, die automatisch das Gute tun und sich um andere kümmern und ein großes Herz für sie haben. Automatisch heißt in dem Fall, dass sie zu keiner Religion gehören, keinen Glauben haben, in dem der Punkt Nächstenliebe irgendwie dazugehört und teilweise sogar Pflichtprogramm ist.
Dann kam der Einwand, dass wir bei Gott auftanken können für die Menschen, mit denen wir uns umgeben. Dass die Liebe, die wir weitergeben von Gott kommt, weil wir selber nicht so viel Liebe geben können ohne auszutrocknen.
Das stimmt glaube ich bedingt, ich glaube dass verschenkte Liebe immer zurückkommt, irgendwie. Auf der anderen Seite ist es natürlich sehr frustrierend, wenn die Menschen sich nicht helfen lassen wollen/können und nicht aus ihrem Kreislauf rauskommen.
Nun die spannende Frage:
Wie können wir Gottes Tankstelle anzapfen?
(Das Phrasenschwein wird von mir postwendend durch eine Spende gefüllt.)
Wie können wir andere Menschen durch Gottes Augen sehen und wie können wir ihnen dann helfen? Mit einer Hilfe, die wirklich hilft und nicht nur unser schlechtes Gewissen beruhigt?